Bitcoin-Clients

Alles was für eine Teilnahme am Bitcoin-Netzwerk benötigt wird, ist der Download der nativen oder die Verwendung der webbasierten Applikation. Mittlerweile gibt es verschiedene Implementationen der Bitcoin-Client-Software. Die ursprüngliche und von einer Gruppe von Programmierern weiterentwickelte Version der ursprünglichen Client-Version von Satoshi Nakamoto ist ebenfalls erhältlich.

Zusammengefasst gibt es drei verschiedene Formen von Bitcoin-Clients:

„Full Client“

Als native Applikation downloadbar speichert der „Full Client“ alle Transaktionen des Bitcoin-Netzwerkes an einem benutzerdefinierten Speicherort. Gleichzeitig verwaltet er die Transaktionen des Besitzers in Form einer virtuellen Geldbörse. Dieser Client kann ebenfalls für Überweisungen an andere Teilnehmer des Netzwerkes verwendet werden. Der wesentliche Vorteil dieses Clients ist seine Unabhängigkeit von Drittanbietern.

„Light Client“

Im Unterschied zum „Full Client“ speichert dieser Client nur die Transaktionen des Users, während er sich auf die Angaben von Drittanbietern bzgl. der restlichen Transaktionen verlässt. Dies bedeutet, dass sich der Nutzer eines „Light Client“ auf die Angaben der Drittanbieter verlassen muss, da er selbst die Korrektheit der Angaben nicht validieren kann.

„Web Client“

Hier werden alle Transaktionen online durch einen Drittanbieter gespeichert und verwaltet. Das Sicherheitslevel ist hier am niedrigsten.

Von allen drei Formen gibt es natürlich auch entsprechende mobile Clients für Smartphones. Für welche Form von Client man sich entscheidet, hängt von der persönlichen Präferenz für die Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit der zu verwaltenden Transaktionen ab. Ein „Full Client“ bietet die höchste Sicherheitsstufe und Unabhängigkeit des jeweiligen Nutzers, erhöht aber auch den Aufwand durch regelmäßige Backups der sogenannten Blockchain und überlässt alle weiteren Sicherheitseinstellungen dem User. Auf der anderen Seite ist der „Web Client“ die am einfachsten zu bedienende Form, allerdings überträgt man hierbei das Vertrauen auf die Sicherheit an den Betreiber der entsprechenden Plattform. Dies bedeutet auch, dass ein erfolgreicher Hackerangriff auf die Seite des Betreibers zu einem Verlust aller Bitcoins führen kann, die in der entsprechenden Wallet gespeichert sind.