Schneller Start mit einer Wallet

Mit einer Web-Wallet ist ein schneller Start von Senden und Empfangen von Bitcoins möglich. Eine gute Übersicht über die geläufigen Clients bietet die Webseite bitcoin.org. Bei der Erstellung einer Bitcoin-Wallet muss ein Kennwort eingegeben werden. Dieses wird benötigt, um einen privaten Schlüssel zu generieren, der den virtuellen Geldbeutel schützt. Am besten verwendet man hierzu einen Passwort-Generator, der ein Passwort mit einer Länge von mindestens 12 Zeichen generiert. Man sollte immer beachten: Bitcoin ist Geld und kann sofort und überall in der Welt bewegt werden. Wenn die Wallet nicht gut geschützt ist, können die Bitcoins leicht gestohlen werden. Nach Ausfüllen des Registrierungsformulars vieler Wallet-Anbieter wird man mit einem „Wallet-Mnemonic“ konfrontiert. Hier kann man eine Reihe von Wörtern generieren, die verwendet werden können, um die Brieftasche für den Fall, dass man das Kennwort oder die Kontodaten verliert, wieder rekonstruieren kann.

Wichtig ist auch die öffentliche Bitcoin-Adresse, die wie eine E-Mail-Adresse verwendet wird, um sich Geld direkt in die Web-Wallet senden zu lassen.

Neben der Bitcoin-Adresse erhält man häufig auch einen einen QR-Code, der die gleichen Informationen in einem für Smartphones leicht lesbaren Format enthält und der leicht von einer Smartphone-Kamera gescannt werden kann. Über den QR-Code kann man seine öffentliche Adresse auch leicht an andere weitergeben ohne die lange Folge von Zeichen und Buchstaben zu verwenden. Normalerweise starten BitCoin-Adressen mit den Ziffern „1“ oder „3“. Diese kann man in seine digitale Brieftasche legen, welche somit nichts anderes ist als eine Sammlung von Adressen mit dazugehörigen Schlüsseln, welche die entsprechenden Bitcoins schützen. Es gibt praktisch keine Begrenzung für die Anzahl der Adressen, die ein Benutzer erstellen kann.