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Warum in Bitcoins investieren?

Warum macht es Sinn in Kryptowährungen zu investieren? Weil unsere Weltwirtschaft Gefahr läuft, in eine Depression zu geraten. Nach der Krise 2008 sind Banken und andere Finanzinstitute dabei, ihre Kreditportfolios drastisch zu begrenzen, um ihr Eigenkapital wieder entsprechend aufzubauen. Hierdurch wird allerdings das dringend benötigte Kapital der Realwirtschaft vorenthalten, was nun wiederum zur Rezession führt und in einer Teufelsspirale die Einnahmen der Banken ebenso wieder drücken wird bis wir zu einer möglichen Depression kommen. Mir persönlich fällt es zusehends schwerer, mein Geld diesem System anzuvertrauen.

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Datengewinnung

In den letzten beiden Blogeinträgen haben wir uns Gedanken darüber gemacht, welche prinzipiellen Möglichkeiten das Internet zur Entwicklung dezentraler autonomer Kooperationen bieten kann. Autonom soll hier im Sinne eines dezentralisierten Netzwerkes verstanden werden, welches Berechnungen über tausende von Servern durchführt, um das System selbst am Leben zu erhalten. Für ein dezentralisiertes autonomes Unternehmen stellt sich an dieser Stelle allerdings immer noch eine wichtige Frage: Wie kann das DAC mit der umgebenden realen Welt interagieren?

Hierbei geht es in erster Linie um Informationen, mit denen der Algorithmus arbeiten kann. Hierbei muss zwischen zwei Arten unterschieden werden: Selbst-verifizierende und nicht selbst-verifizierende Informationen. Selbst-verifizierend sind Informationen, wenn die in ihnen liegenden Daten von einem Algorithmus validiert werden können. Beispiel: Wenn die Zahl x eine Primzahl ist, dann gebe y aus. Hier kann das System die Bedingung selbst validieren und den entsprechenden Wert ausgeben. Bei nicht selbst-verifizierenden Daten kann der Algorithmus nicht eigenständig eine Entscheidung treffen sondern ist auf zusätzliche Informationen von der Außenwelt abhängig. Beispiel: Sobald die Temperatur in Frankfurt 11,3°C beträgt, dann gebe y aus.

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Computerisierung

Im letzten Blogeintrag haben wir uns Gedanken über den prinzipiellen Aufbau eines Unternehmens gemacht und uns die Frage gestellt, ob wir die Regeln, nach denen ein Unternehmen aufgebaut ist und betrieben werden kann, in reinen Programmiercode übertragen können? Vorab müssen wir uns hier eine Frage stellen: Wie sollen überhaupt über einen Programmcode Entscheidungen getroffen werden? Hier müssen wir zunächst Vereinfachungen vornehmen. Bei klassischen „Ursache-Wirkung-Beziehungen“ ist es einfach, einen Code zu schreiben, der bei gegebenen Variablen Berechnungen vornimmt und eine entsprechende Antwort darauf erzeugt. Die Entscheidungsfindung komplexer Probleme kann nun auf diese einzelnen kausalen Zusammenhänge heruntergebrochen und hierfür ein entsprechender Code geschrieben werden.

Die zweite Herausforderung bezieht sich auf die Ausführung des Codes: Wer ist überhaupt bereit, den Code oder die Regel, die sich dahinter verbirgt, anzuwenden? Existiert der Code nur auf einem einzelnen Rechner, so kann es zu einem Missbrauch kommen. Denn was könnte den Besitzer davon abhalten, diesen Rechner vom Netz zu trennen und somit den Code für andere unzugänglich zu machen? Oder subtiler: Was könnte den Betreffenden davon abhalten, den Code zu seinen Gunsten zu ändern? Wenn wir also eine breite Akzeptanz für Smart-Contracts schaffen wollen, so müssen wir sicherstellen, dass einzelne das System nicht kompromittieren können. „Distributed Computing“ also verteiltes Rechnen kann hier eine Lösung bieten. Damit ist allerdings nicht das gleiche Prinzip wie bei den Projekten „SETI @ home“ und „Folding @ home“ gemeint, sondern ein rein verteiltes Rechnen ohne zentralen Server. Diese Einschränkung ist sehr wichtig, da somit ein „single-point-of-failure“ eliminiert wird und der Vertrag nicht von einer einzelnen Person oder Instanz verändert werden kann.

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